Montag, 7. Dezember 2009

Kunst hilft!

Nürnberg: Künstler von "Auf AEG" unterstützen die Zentrifuge.11.-19.12.2009
Anna Bittersohl / André Debus / Thomas Egerer / Werner Engels / Albert Fertl / Julia Frischmann / Stephan Haimerl / Annegret Hornik / Ulla Jakob / Gerhard Kij / Meike Lohmann / Eleonora Kirchgessner / Olaf Lutz / Birgit Nadrau / Christine Nikol / Maximilian Ostermann / Gabriele Reiser / Romina Schenone / Veronika Scherstneva / Alexander Seiler / Andrea Sohler / Stella Springhart / Tobias Stutz / Sven Weihreter / Gertrud Wenning / Fred Ziegler

Eröffnung: Freitag, 11.12.2009, 19 Uhr
Schottischer Folk in modernem Gewand: Janet M. Christel präsentiert ihre neue CD „It' s you“

Finissage: Samstag, 19.12., 16 Uhr
Mit Versteigerung ausgewählter Arbeiten (Auktionator: Andreas Kragler)

Öffnungszeiten: täglich 16-21 Uhr

Begleitprogramm:

So., 13.12., 20 Uhr
Zoy Winterstein - Performance mit Multimediainstallation

Mo., 14.12., 20 Uhr
„Blicke in die Anderswelt" - (Spiegel-)bilder von Gabriele Reiser mit Klängen von Didgeridoo, Klangschalen, Regenmacher

Di., 15.12., 20 Uhr
"Ein Wolf riss Nürnbergs Schafe" - ein Film von Tibor Baumann

Mi., 16.12.:, 20 Uhr
Lyriklesung mit Madeleine Weishaupt

Do., 17.12.,20 Uhr:
„Tor der Dimensionen“ - Tanzperformance von Oliver Essigmann nach einer Zufalls-Komposition von Karsten Neumann.
Los Comandantes – spanisch-kubanische Lieder mit Peter Kubala (guit., perc.) und Pepe Cuesta (guit., voc.)

Fr., 18.12., 20 Uhr
"Tonexperiment", experimentelles elektro live gefrickel von Alexander von Prümmer (aka Takemitsu)


Die Künstler treten zugunsten der Zentrifuge honorarfrei auf - der Eintritt zu den Abendveranstaltungen beträgt jeweils 3,- EUR und geht zu 100 % an den gemeinnützigen Zentrifuge e.V.. Einnahmen beim Kunst-Verkauf und der Erlös der Versteigerung gehen zu 50 % an die Zentrifuge. Für Dauergäste bieten wir ein 10,- EUR Ticket an.

via jetztkunst

Samstag, 5. Dezember 2009

Evelien Lohbeck

Heute gibt es einen Clip-Tipp unserer Korrespondentinnen Nok und Theme aus Amsterdam. Die junge Künstlerin Evelien Lohbeck zeigt:Unbedingt sollte man sich auch ihre sehr gut gestaltete Homepage ansehen, auf der es noch zahlreiche Animationen zu sehen gibt.

Danke an Theme Bannenberg und Nok Snel

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Interview mit Jonathan M.

Weil es so schnell überlaufen wurde stelle ich noch mal das Interview mit dem eifernden M. (in englisch!) ein:Wer sich schon Interviews von vor zwei oder drei Jahren mit ihm angesehen hat, wird bemerkt haben, dass er mittlerweile richtig taffe Antworten parat hat. Ich stelle mir das ungefähr so vor: ein Kritiker findet J.M. toll und schreibt einen Aufsatz für eine Fachzeitschrift. J.M. liest den Artikel und denkt sich: "Aha, dass habe ich mir also gedacht. Was bin ich doch für ein schlauer Bursche." Und dann zitiert er diese Ideen bei Interviews. Wobei man ihm dankbar sein muss. Sein eifriger Einsatz für die Kunst in diesem Interview ist doch herzerwärmend.

André Debus

Montag, 30. November 2009

Changhee Nam

Aus gegebenem Anlass möchte ich gerne einen südkoreanischen Kollegen vorstellen: Changhee Nam. Nach einem Studium der freien Malerei und Kunsterziehung in Dae-Gu, sowie einer fünfjährigen Dienstzeit als Offizier in der südkoreanischen Armee studiert er nun seit 2005 freie Malerei auf der AdBK Nürnberg. Professor Peter Angermann hat ihn jüngst zum Meisterschüler ernannt. Und zwar mit gutem Grund.Changhee Nams Bilder haben eine auffallend hohe Affinität zum Sport. So beschäftigte er sich über einen langen Zeitraum mit dem Mannschaftssport Fußball, den er teils collagehaft von verschiedenen Gesichtspunkten her beleuchtete. Die intensive Auseinandersetzung führte zu facettenreichen und überraschenden Lösungen.

Dabei geht es ihm nicht einfach um die Darstellung sportlicher Ertüchtigung, sondern er schafft mit diesen Bildern nonverbale Parabeln für den Kampf des Individuums um Anerkennung und Erfolg in der Gesellschaft. So entstand auch seine neue Serie mit großformatigen Portraits von Gewichtheberinnen. Ob ihr Kampf vom Erfolg gekrönt wird bleibt im Ungewissen.Ab Donnerstag gibt es Gelegenheit sich von der Qualität seiner Bilder persönlich zu überzeugen. Changhee Nam zeigt neue Arbeiten in der Weinerei. Vernissage ist am 3. Dezember ab 20.00 Uhr. Prinzregentenufer 5, 90489 Nürnberg. Und zur Einstimmung kann man sich ja schon mal seine Homepage besehen.

André Debus

Samstag, 28. November 2009

ein echter Sabranski für meine Sammlung

Das neue Prunkstück meiner Sammlung ist eine Fotografie von Daniel Sabranski und heißt "Matroschka". Debus Collections proudly presents:Daniel erhielt im Tausch dafür mein Bild "Doppelkopie: 2 in 1", ein für Sammler konzipiertes Bild, bei dem man zwei Kopien zum Preis von einer bekommt:Ich weise auch noch mal auf den Post hin, den ich über Daniel Sabranski abgefasst habe: hier.

André Debus

Donnerstag, 26. November 2009

Félix Vallotton

Seit ich neulich mit Rubin Hirschbeck über Félix Vallotton korrespondierte, fällt mir auf, wie unglaublich populär der Künstler im Moment ist und wie viele zeitgenössische Künstler und Schriftsteller sich aktuell auf ihn beziehen.Romane, Kriminalromane, Erinnerungen von Kunstsammlern und Bildbände werden hier in ganzseitigen Inseraten beworben. Im Bus sprach ich vor ein paar Monaten Martin Suter (Der letzte Weynfeldt) an, der sich hinter einer dunklen Sonnenbrille versteckt hatte, und konnte mit ihm zwei Sätze über sein Buch wechseln, weil mich die Beschreibung der Intérieurs so an frühe Kindheitserlebnisse erinnerte. Er verriet mir, dass er auch autobiographische Assoziationen habe. Angefangen hat meine Beziehung zu Vallotton schon, als mir meine Grossmutter einen seiner Holzschnitte zeigte, der mich sehr prägte. Seine Biographie und seine Werke können hier angeschaut werden: www.sikart.ch (Namen eingeben!). Nun erschien in der NZZ am Sonntag ein Artikel über eine Ausstellung der Videokünstlerin Judith Albert im Kunstmuseum Luzern, die sich in ihrer Videoinstallation „Nu à l’écharpe orange“ auf Vallottons Aktgemälde „Nu à l’écharpe verte“ bezieht: www.kunstmuseumluzern.ch

Elisabeth Eberle

Dienstag, 24. November 2009

Scherenschnitte

An einer Gruppenausstellung lernte ich eine beeindruckende, in Berlin lebende englische Künstlerin kennen, die in Zürich weilte, um eine Installation im Museum Bellerive vorzubereiten. "Scherenschnitte – Kontur pur" verspricht eine hochinteressante Ausstellung zu werden! Traditionelles Scherenschnitthandwerk, das in der Schweiz eine lange Tradition hat, wird zusammen mit zeitgenössischem Kunstschaffen gezeigt.Charlotte McGowan, die hochvirtuos und zeitgenössisch mit Papierinstallationen arbeitet, erklärte mir ihre Bewunderung für die feinen Schnitttechniken der traditionellen Scherenschnittkünstler, die sie selber niemals in dieser Feinheit beherrsche. Auch wollte sie unbedingt zur Vernissage nochmals anreisen, um sich die traditionellen Musikdarbietungen nicht entgehen zu lassen. Wir spekulierten darüber, ob gejodelt werden würde.

Elisabeth Eberle

Sonntag, 22. November 2009

Film zum Sonntag

Diesen Film sollte man sich unbedingt ansehen, wenn man irgendwie mit Kunst zu tun hat: Die Millionenblase.

In diesem Film zeigt Ben Lewis was sich hinter den Kulissen der großen Spekulationen auf dem Kunstmarkt der letzen eineinhalb Jahre verbirgt. Brisant ist vor allem sein Zugang zu schwergewichtigen Sammlern und Händlern. So erfährt man in dieser spannend erzählten Dokumentation was sich tatsächlich hinter dem Verkauf von Damien Hirsts Diamantenschädel verbirgt und vieles mehr.

André Debus

Mittwoch, 18. November 2009

BLAUE STUNDE

Wieder einmal gedeiht ein internationales Projekt, auf das ich mich sehr freue. Die Mails flitzen geschäftig hin und her mit Angaben zu den Kurzvideos, angehängten Entwürfen und Umschläge mit Beschriftungen für die Edition www.blauestunde.kulturserver-nrw.de, mit Pressetexten und juristischen Erklärungen, dass die Videobeiträge wirklich keine Copyrights verletzen.Beate Gördes, die Initiantin der BLAUEN STUNDE in Köln, ist da wirklich sehr professionell. Sie hat die Gruppe bildender Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Ländern zusammengestellt (auch Nok und Theme aus Amsterdam), die sich alle mit Filmarbeiten beschäftigen. Manchmal glühen die Drähte fast, bis das richtige Videoformat gefunden ist, was sie mit unendlicher Geduld erträgt. Ich bin sehr gespannt auf das Videoereignis BLAUE STUNDE 12./13. Dezember in der Galerie 11 in Köln. Mein kleiner Monitor ist unversehrt vom Edinburgh art festival zurückgekommen und reist jetzt dann frisch geladen mit neuen Sequenzen nach Köln.

Elisabeth Eberle

Montag, 16. November 2009

Yuko Nasu

Als mir neulich ein paar englischsprachige Kunstzeitschriften in die Hand gedrückt wurden, fiel mir besonders eine in Japan geborene, aktuell in London lebende junge Künstlerin auf: Yuko Nasu.Sie vertritt eine Tendenz die mir von vielen asiatischen Kollegen bekannt ist die hier in Europa leben oder studieren: die Beschäftigung mit dem Portrait und dessen Deformation. Allerdings ist ihre konsequente Brutalität tatsächlich auf einem besonders hohen Niveau angesiedelt.Das tut richtig weh. Weitere Bilder von ihr gibt es bei artnet und ihrer Londoner Galerie bo.lee zu sehen.

André Debus

Samstag, 14. November 2009

Mein Hase fährt nach Düsseldorf.

Mein denkender Hase ist bereits in einer wohlwattierten Verpackung auf dem Weg nach Düsseldorf um dort an einem Intermezzo in der Galerie Anna Klinkhammer teilzunehmen.Die Ausstellung kann man vom 29.11. bis zum 4.12. in der Herderstraße 20, 40237 Düsseldorf besuchen. Weitere Infos hier.

André Debus

Freitag, 13. November 2009

Hochspannungsmasten

Seit ich diesen Film der Neuseeländischen Künstlerin Imery Watson auf einem Monitor in der Buchhandlung Kunstgriff im Epizentrum der zeitgenössischen Kunst in Zürich entdeckt habe, lässt mich das bewegte Bild nicht mehr los, und ich kann auch nicht mehr unterwegs sein, ohne gebannt aus dem Fenster zu starren!Ich entdecke immer wieder neue Formen von Hochspannungsmasten.
Auch die anderen Animationen in der Ausgabe von Pictoplasma sind spannend anzuschauen!
Bis Anfang Februar 2010 können wiederum Animationsfilme eingereicht werden.
Leider eignen sich meine Filmchen nicht für das Festival, weil sich Pictoplasma mit sogenannten character designs, das heisst künstlerisch reduzierten und abstrahierten Figurendarstellungen befasst, aber es ist ja noch etwas Zeit.

Elisabeth Eberle

Dienstag, 10. November 2009

Eleanor Antin

Mit der New Yorker Performance- und Konzeptkünstlerin Eleanor Antin möchte ich eine etablierte Position vorstellen, die von artfacts.net immerhin auf Rang 432 der Weltrangliste gerechnet wird. Trotzdem habe ich sie bislang noch nicht bewusst wahrgenommen und war um so überraschter über ihre Arbeiten.Manche ihrer Arbeiten sind inszenierte Fotos, oft aber sind die Bilder von regelrechten Performances, welche auch in filmischer Weise festgehalten werden, begleitet. Besonders gerne verarbeitet Eleanor Antin klassischen Stoff wie beispielsweise in ihrer üppigen Arbeit "Die letzten Tage Pompejis".Eleanor Antin hatte bereits in den 70er Jahren auf sich aufmerksam gemacht als sie sich einen Monat lang täglich nackt fotografierte während sie eine Diät hielt. Mit dieser bildhauerischen Performance am eigenen Körper kritisierte sie die Vorstellungen vom femininen Schönheitsideal. Auf Art:21 gibt es weitere Arbeiten, kurze Filme und Intervies mit ihr zu sehen.

André Debus

Sonntag, 8. November 2009

Schon wieder...

...Wettbewerbe. Und zwar die "Große Kunstausstellung" im Kunsthaus in Nürnberg. Veranstaltet vom BBK Nürnberg e.V.

Und myartspace schreibt eine Ausstellungsbeteiligung auf der aquaart in Miami aus, die zeitgleich mit der Art Miami-Basel stattfindet. Bewerbungsschluss ist Samstag in einer Woche, die Teilnahme kostet 25 $. Die Juroren sind einsame Klasse. Infos hier.

Wem die Videos von gestern noch nicht genügen, der kann sich heute noch den neuen Video von James Kalm besehen. Im zweiten Teil sind neue Bilder von David Hockney aus seiner aktuellen New York Ausstellung zu sehen. -> in der rechten Spalte ->

André Debus