Diesmal sinnire ich über Gursky und diese Landschaft. Er mietete vermutlich einen Helikopter, um den Engadin-Skimarathon zu fotografieren, in verschiedenen Stadien und Abschnitten, aus unterschiedlichen Perspektiven. Beim Betrachten dieses riesigen Werks stellte ich fest, dass er die Landschaft zusammengesetzt, quasi neu erfunden und dadurch diese umwerfende Weite erzeugt hat.
Ich schrieb Rubin Hirschbeck von meinen Fotoversuchen hier, meinen zusammengesetzten Panoramen mit sich bewegenden Leuten, meiner eigenen Überforderung mit dem Thema, mit den Fotos, die ich auf dem Computer anhäufe und von den Überlegungen zu Gursky. Er antwortete: "Wenn es um Landschaftsfotografie und seine ikonographischen Spitzen geht, vergiss David Hockney und seine Polaroidcollagen nicht!" Hockney habe die Innovation gesetzt, die die Fotografie von vielen ausmache (z.B. Gursky). Zu meinen Versuchen meinte er: "Im Ernst, vielleicht muss man, auch wenn man Künstler ist, nicht immer alles gleich verwerten, sammeln gehört auch dazu, wenn's wichtig ist, wird's den Weg finden."Elisabeth Eberle
zu "Magische Landschaft 1" geht es hier
2 Kommentare:
rubin ist ein weiser mann
Für mich immer noch das Mass aller Dinge zum Thema Suchen in der Kunst ist der Ausspruch von Pablo Picasso: "Je ne cherche pas, je trouve"
In diesem Sinne kann ich nur sagen: Mach' ruhig weiter mit deinen Fotostudien, Elisbeth!
Herzliche Grüsse
Denise
Kommentar veröffentlichen