Sonntag, 31. Mai 2009

A story to see

Auf internationalen Kunstforen entstehen interessante Projekte, die im realen Raum wegen Staatsgrenzen, Distanzen, Kulturdifferenzen oder religiöser Unterschiede nicht möglich wären. Gabriella Boros, eine Künstlerin aus Chicago, definierte mit ihren virtuellen Künstlerfreunden eine nonverbale Form des Geschichtenerzählens.
(Bildbeispiel Wieslaw Jarmulowicz aus Krakau/Polen)

Jeder Teilnehmer reagiert auf ein Objekt, eine Szene oder eine dargestellte Person im Werk des vorangegangenen Künstlers. So entsteht nun langsam eine Geschichte in Form eines virtuellen Buches, von Montreal nach Bergen über die Türkei nach Jerusalem via Melbourne nach New York und Krakau.
(Bildbeispiel Elly Prestegaard aus Bergen/Norwegen)

Der rote Faden muss von den Betrachtern selber aufgeschlüsselt werden und die Weiterentwicklung bleibt offen und spannend: www.astorytosee.com

Elisabeth Eberle

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