Mittwoch, 6. Mai 2009

Das Kunstereignis des Jahres!

Zur Van Gogh Ausstellung "Landschaften" im Kunstmuseum Basel: man bestellt seinen ‚timeslot‘ für die Besichtigung seit ein paar Wochen im Internet. Bilder aus der ganzen Welt mit 2 Milliarden Versicherungssumme (Währung sFr. oder Euro…. ?)!

Die normalerweise im Kunstmuseum ausgestellten hochkarätige Sammlung ist ausgelagert ins Schaulager, ein tolles Museum der Architekten Herzog & de Meuron, und hängt dort unter dem Titel ‚Holbein bis Tillmanns’ neu geordnet und dicht arrangiert. Ich konnte mich noch nicht auf einen Termin festlegen, und hoffe, es sei noch nicht zu spät…. Basel liegt ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier weg.

Elisabeth Eberle

Kommentare:

André Debus hat gesagt…

"Das Kunstereignis des Jahres"? Na da gehen die Macher aber selbstbewusst zur Sache. Mal abgesehen davon, dass ich einen meiner größten Kunstgenüsse tatsächlich vor einem Van Gogh Bild hatte, und zwar im Folkwang Museum in Essen. Dort haben wir eine riesenhafte Caspar David Friedrich Ausstellung besehen, in verdunkelten, weinrot und schweinfurtergrün gestrichenen Räumen. Nach diesem Muff (Friedrich Fans mögen es mir verzeihen) gab es nichts erfrischenderes als dieses Van Gogh Bild, welches Kähne auf der Rhône zeigte). Das Bild stoch klar hervor und toppte damit alle anderen Meister des Impressionismus die rundherum hingen: Monet, Gauguin, Manet und einige mehr. Seitdem lasse ich mich nicht mehr von meinem Automatismus der Antihaltung wegen der Popularität Van Goghs täuschen und genieße einfach seine Bilder.

Wenn Van Goghs "Landschaften" das Kunstereignis des Jahres ist, dann muss man aufpassen, dass man diese Austellung nicht mit der gleichnamigen Ausstellung in Schwabach verwechselt und am Freitag aus Versehen um 19.00 Uhr in der städtischen Galerie im Bürgerhaus ist, wo die Vernissage von Axel, Olaf und mir stattfindet!

Anonym hat gesagt…

Wo kann ich für die Ausstellung in Schwabach einen 'timeslot' reservieren?
E

André Debus hat gesagt…

Ja, reservieren ist ratsam, einfach E-Mail an Artdirector André B. Debus: andre_debus@web.de

Wir bitten um Verständnis, dass wir wegen des großen Andranges immer nur kleinere Gruppen von etwa 12 Personen durchschleusen, um die Sicherheit der Bilder gewährleisten zu können.