Selbst die Präsentation der Filme kann einem die Schamesröte ins Gesicht treiben. So installierte sie in einer Ausstellung im Museum des Modekonzerns Prada in Mailand einen weiblichen Torso, durch dessen Loch im Hintern man sich die Filme besehen musste. Auf der diesjährigen Biennale in Venedig wurde sie mit einem silbernen Löwen ausgezeichnet. Einen Blick in die Installation gibt es hier zu sehen (jugendfreie Aufnahme):Einen nicht jugendfreien Blick auf einen kurzen Ausschnitt einer ihrer Filme kann man sich hier besehen.Die Kunstzeitung fand einen schönen Subtitel für den Aufmacher ihrer Augustausgabe: "Nathalie Djurberg knetet die Realität durch en Fleischwolf des Makabren". Bei aller Fabulierlust spricht dieser Satz die einfache Wahrheit hinter der Arbeit der jungen Künstlerin an: Es geht ihr zwar schon um Provokation, aber nur als Mittel zum Zweck, nämlich um damit reale Zu- und Mißstände unserer Gesellschaft an den Pranger zu stellen.
André Debus
2 Kommentare:
Really DIGG the "Ausschnitte". Very strong. Thanks for posting AD!
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She is really good and has a lot young artists as fans. Me too.
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